Buschey – Friedhof – Zwei auf Tour

 

 

Buschey – Zu unserer gemeinsamen Friedhofstour nach Hagen gibt´s nur eins zu sagen: absolut lohnenswert! Und das Wetter hatte es auch gut mit uns gemeint. Kalt ist es an diesem Nachmittag gewesen. Die Hände waren nachmittags so rot wie meine Haare –  aber zumindest war es trocken.

Der Buscheyfriedhof wurde Ostern 1810 als Gemeinschaftsfriedhof der katholischen, lutherischen und reformierten Gemeinden von Hagen eingeweiht. Zu der Zeit lag er noch außerhalb der Stadtgrenzen, heute ist er rundum zugebaut.

Auf Veranlassung der (seinerzeit maßgeblichen!) französischen Behörden wurden die Kirchhöfe in Hagen zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus hygienischen Gründen als Bestattungsplätze geschlossen. Neue Friedhöfe sollten nur noch außerhalb der Stadt angelegt werden.

 

 

Die evangelische, katholische und reformierte Kirchengemeinde schlossen sich zusammen und gründeten eine Friedhofskommission, welche auf dem Buschey einen nahezu quadratischen „Totenacker“ einrichtete, welcher angesichts der zunehmenden Bevölkerung und der daraus resultierenden vermehrten Sterbefälle stark erweitert werden mußte und heute etwa 25.000 Quadratmeter umfaßt. Er stellt ein frühes, vorbildliches Beispiel für die Ökumene dar.

 

 Buschey Friedhof

 

Der Buschey-Friedhof zählt mit seiner umlaufenden Mauer und den teils sehr schönen Grabsteinen und Grabanlagen vom Klassizismus bis zum Jugendstil und Expressionismus zu den kunst- und kulturhistorisch bedeutenden Friedhöfen des Ruhrgebiets. Buschey ist als Baudenkmal geschützt.

Zu den kultur- und kunsthistorisch wertvollsten Stücken gehören drei Jugendstilskulpturen von dem belgischen Bildhauer George Minne sie stammen aus den Jahren 1903 -1909 ( Büste einer jungen Frau 1903, Aufstehender Jüngling 1909 und Unsterblichkeit 1903 ) sie stehen auf den Gräbern der Familienmitglieder von Karl Ernst Osthaus.

 

Buschey Friedhof

 

Anfang 2013 wird der Friedhof auch in der Route der Industriekultur / Themenroute Industriekultur, an Volme und Ennepe geführt.

 

Fazit:

Und mal wieder hätten wir eigentlich noch einige Zeit dranhängen können. Es wurde langsam dunkel………  Und wir sehnten uns nach hause zu einem heißen Kaffee.

 

Grabstätten bekannter Personen auf dem Buschey-Friedhof

 

 
 
         Buschey Friedhof (53)
 
      Gruftanlage der Familie Eduart Elbers um 1910
      (Teilhaber des Drahtwalzwerk Funke u Elbers)

 

 

Buschey Friedhof Gruftanlage Elbers

 

 

die Gruftkapelle der Familien Voswinkel und Dahlenkamp

 

Buschey Friedhof Eingang Gruftkapelle Voswinkel u Dahlenkamp

 

 

Buschey FriedhofBuschey Friedhof

 

 

 

 

 

 

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Quellen: wiki